Über mich
Über mich
Meine musikalische Geschichte begann nach meinem Zivildienst in München. Von meinem Entlassungsgeld kaufte ich mir ein Klavier – obwohl ich nie Klavierunterricht gehabt hatte. Ich begann, mir den ersten Satz von Beethovens Mondscheinsonate selbst beizubringen. Gleichzeitig passierte aber etwas, das für meinen weiteren musikalischen Weg wahrscheinlich wichtiger war: Ich fing an, am Klavier zu improvisieren und eigene musikalische Ideen zu entwickeln.
Später konnte ich mir einen Flügel kaufen. Als ich ihn wegen eines Umzugs wieder verkaufen musste, ersetzte ich ihn durch einen Yamaha DX7. Im Nachhinein war das ein entscheidender Wechsel. Aus dem Klavier wurde nach und nach ein elektronisches Studio. Zum DX7 kamen ein C64, später ein Atari und im Laufe der Jahre zahlreiche Synthesizer, Computer und andere Instrumente. Die technischen Möglichkeiten haben sich seit diesen Anfängen gewaltig verändert – die Freude daran, mit Klängen zu experimentieren und daraus Musik entstehen zu lassen, ist geblieben.
Auch meine Stimme wurde irgendwann Teil dieser Entwicklung. Anders als beim Klavier nahm ich dafür Gesangsunterricht. Der Wunsch, selbst als Sänger auf einer Bühne zu stehen, war allerdings nie meine eigentliche Motivation. Mich interessierte stärker das Schreiben von Songs, das Arrangieren und Produzieren und die Arbeit mit anderen Künstlern.
Über meine Mitgliedschaft im VDM – Verband Deutscher Musikschaffender kam schließlich auch die geschäftliche Seite der Musik hinzu. Ich gründete einen eigenen Musikverlag und das Label LEAG-Records. Ich arbeitete unter anderem mit Gerlind und Monika Seibold und produzierte und managte Künstlerinnen, um eigene Songs sowie Songs von Jutta Matzenauer zu veröffentlichen. Zweimal veranstaltete ich außerdem Gesangswettbewerbe – mit einem für mich ganz praktischen Ziel: Stimmen und Sänger für meine Musik zu finden.
Über all die Jahre hat sich mein musikalisches Umfeld immer wieder verändert. Neue Instrumente, neue Produktionsmethoden und inzwischen auch völlig neue technische Möglichkeiten sind hinzugekommen. Geblieben ist dagegen etwas, das schon damals am ersten Klavier begonnen hat: Ich setze mich nicht hin, um einem bestimmten musikalischen Schema zu folgen. Ich probiere aus, improvisiere und sehe, wohin mich eine Idee führt.
Heute geht diese Arbeit über Musik hinaus. Mit Adam & Eve Inc. entwickle ich ein eigenes fiktionales Universum, das Mythologie, Science-Fiction und Fantasy miteinander verbindet. Eine Visual Novel ist bereits daraus entstanden, parallel arbeite ich an einem Roman. Musik, Bilder und das Schreiben von Geschichten sind für mich dabei unterschiedliche Ausdrucksformen derselben Sache: eine Idee im Kopf so lange weiterzuentwickeln, bis daraus etwas Eigenes entsteht.
Das waren die Anfänge.
